Was ist der SAR-Wert wert?

Vom Sinn und Unsinn des SAR-Werts bei Smartphones & Co.: „Wasch‘ mir den Pelz, aber mach‘ mich nicht nass!“ Adäquat zu diesem alten Sprichwort wünschen sich viele Smartphone-Benutzer: „Lass‘ mich mobil im Internet surfen und telefonieren, aber strahl‘ mich nicht an!“. Und so, wie mancher Raucher meint, Filterzigaretten seien „gesünder“ als Zigaretten ohne Filter, glauben viele Smart- phone-Besitzer, ein Gerät mit niedrigem SAR-Wert sei generell strahlungsärmer und daher unbedenklicher als eines mit hohem SAR-Wert. Dieser Glaube muss aber im Praxisgebrauch stark bezweifelt werden.

 

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Vergiss‘ g’rad den Mobilfunkmast, wenn Du selbst ein Smartphone hast!

Es gab einmal eine Zeit, da waren Mobile Phones nicht smart, sondern nur handy. Sie waren einfache „Kommunikationsprothesen“ für mobile Telefonate von unterwegs, und sie taten nur das, was man ihnen sagte. Das Sagen hatten der „Kommunikationsprothesenträger“ – also der Benutzer – und die Mobilfunk-Basisstation: Der Benutzer, wenn er telefonierte oder eine SMS verschickte und die Basisstation mit ihren Aufgaben zur Organisation des Netzes.

Smartphones sind technische Wunderwerke und erscheinen aufgrund ihrer vielfältigen Funktionalität vielen
als unverzichtbare Hilfsmittel und Begleiter. Sie haben den Alltag sowie das Verhalten der meisten Menschen massiv verändert.

 

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Rauch und Schall: Funkbasierte Rauchmelder

Rauchwarnmelder können Leben retten. Die frühzeitige Abgabe eines lautstarken akustischen Warnsignals weist bei Rauchentwicklung auf einen möglicherweise lebensgefährlichen Brandherd hin. In den meisten Bundesländern sind bereits jetzt oder werden in nächster Zeit Rauchwarnmelder auch in Privatwohnungen Pflicht. Zur Installation gibt es mehrere verschiedene Konzepte; u.a. werden auch Rauchwarnmelder angeboten, die über Funk miteinander vernetzt sind. Handelt man sich hier für die höhere Sicherheit im „Rauchfall“ vielleicht permanenten „Elektro-Funksmog“ ein?

 

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Home, Smart Home – Integration von Smart Meter – Smart Grid – Smart Building/Smart Home

Das Thema „Smart Meter“ polarisiert, hier scheiden sich die Geister: Im Internet z.B. reichen die Webseiten von „Pro Smart Metering“ bis „Stop Smart Meters!“. Industrie und Energieversorger werben dafür, Bürgerinitiativen in vielen Ländern sind skeptisch und sehen den Einsatz kritisch. Die Darstellungen gehen von Glorifizierung bis Verteufelung. Dabei wird oft das „Kind mit dem Bade ausgeschüttet“. Denn umfassende sachliche Aufklärung über die Vorteile und Risiken und vor allem darüber, wie man geschickt die Vorteile nutzen und die Risiken vermeiden kann, sind kaum zu finden. Der folgende Beitrag soll dazu dienen, hier mehr Transparenz zu schaffen und solche Möglichkeiten – die es für jeden Haushalt gibt – aufzuzeigen.

 

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„Intelligente“ Stromzähler – Smart Meter

Bei der „Intelligenz“ scheiden sich wieder einmal die Geister zwischen den Freunden der „Ökologie“ und der „Biologie“ – ähnlich wie bei der Diskussion um die „Energiesparlampen“ und das EU-weite Verbot der Glühlampen. Denn was die einen als Fortschritt und wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung feiern, erscheint den anderen unter baubiologischen Kriterien eher suspekt, da hierdurch die Belastung durch hochfrequente elektromagnetische Wellen zusätzlich erhöht wird. Die Rede ist von den so genannten „intelligenten“ Stromzählern, die schon in vielen Staaten üblich sind und nun von den Energieversorgern auch in Deutschland eingebaut werden – angeschlossen an ein umfassendes Datenverarbeitungsnetz, und das vorzugsweise per Funk.

 

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Internet aus der Steckdose – dLAN / indoor PLC

Das altbekannte, aber heute kaum noch gebräuchliche Prinzip des Babyphons, nämlich die Stromleitungen der elektrischen Hausinstallation zur Informationsübertragung zu nutzen, erlebt seit einigen Jahren eine Renaissance für die Datenübertragung in Computernetzwerken, die als dLAN (direct LAN) oder indoor PLC (Powerline Communication) bezeichnet werden. In einer orientierenden Pilotstudie haben Mitglieder der Fachgruppe Physik im Berufsverband Deutscher Baubiologen VDB e.V. untersucht, in welcher Höhe unerwünschte Abstrahlungen des hochfrequenten dLAN-Datensignals von den Leitungen der Stromversorgung erfolgen.
Ein Artikel von Dr. Martin Virnich und Dr. Dietrich Moldan über Funktionsweise, Signalcharakteristik, Immissionen, Vergleich von dLAN- und WLAN-Immissionen, erschienen im Jahr 2012.

 

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Emissionen von Smartphones

Smartphones sind wahre Alleskönner: Schafft die neue bunte Fingerwischbedienung der Smartphones auch da und dort interessante Anwendungen und Möglichkeiten – ernsthaft und zum Zeitvertreib – so wird sich bisher wohl kaum ein Smartphone-Nutzer Gedanken über die ausgeprägte Funkhäufigkeit gemacht haben. Smartphones verbinden sich regelmäßig selbstständig mit dem Internet, etwa um die Uhrzeit einzustellen oder um zu prüfen, ob es Updates für (System-) Software oder Apps gibt. Auch das so genannte Cloud Computing erfordert häufige Überprüfungsverbindungen im Hintergrund, da
mit E-Mails, Datensätze und Fotos von und zum Server und evtl. mehreren Mobilgeräten, Tablet-PCs, in Arbeitsgruppen und dem Büro- oder Heim-PC synchronisiert werden können.
Wichtiges Stellglied der Kontakthäufigkeit sind natürlich Nutzereinstellungen u.a. bei Updates und den Apps, womit festgelegt werden kann, ob diese Synchronisationen selbstständig in vorgegebenen Zyklen erfolgen sollen oder angepasst nur bei Bedarf auf bewussten „Knopfdruck“! Vergleiche bei Nutzern zeigen hier, dass Voreinstellungen manchmal einfach übernommen werden – mit oft unbemerkter Funkhäufigkeit im Hintergrund und Verbrauch des Datenflat-Volumens.

 

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Beitrag_7_EMV_Emissionen_von_Smartphones_Ruoff_2013_01.pdf